Montag, 2. November 2009

Ein (Feier-)Tag an der Sophia

Am Montag dem 2. November war der zweite Tag des dreitägigen Herbstfestes auf dem Yotsuya-Campus der Sophia. Und da ich schon ein Student dieser Uni bin, sollte ich auch mal an mindestens einem der Festtage dabei sein.

Ich bin also mit Liane gegen 09:15 Uhr auf dem Unigelände aufgeschlagen und war etwas zu früh dran. Wir wollten uns gegen 10:00 mit einigen Mitgliedern des Haribo-Zirkels treffen (Deutsch-Japanischer-Austausch). Bis es soweit war, liefen wir noch etwas durch die Uni und schauten den Studenten beim Aufbau ihrer Imbissbuden zu.

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Die zwei größten Straßen auf dem Campus haben die Form eines Kreuzes (christliche Uni halt). Und auf dem Schnittpunkt dieser Straße stehe ich mit Liane und filme die Ruhe vor dem Sturm. Ton aus, wer keine Kommentare hören will. Übrigens ist es keine "zweite Kreuzung", sondern die "zweite Abzweigung". Kleiner Versprecher.

Pünktlich haben wir uns dann am Haupteingang mit Aoi und Ruri getroffen und sind dann erst einmal zur Hauptbühne gegangen. Die erste Aufführung gehörte dem „Kunstclub“, dessen abstrus maskierte Mitglieder mit wildem Kopf- und Körpergeschüttel zu Heavy Metal Musik weiße Leinwände schwarz anmalten. Kunst halt. Danach kam ein Zirkel, welcher seinen Liedtext in Zeichensprache übersetzte. Das Letzte was wir auf der Hauptbühne angesehen haben war ein Lied von einem ein Jazzzirkel.

Übrigens bestand die "Meute des Tages" dieses Mal aus Ruri, Liane und Aoi (v.l.n.r.).


Das Programm der Hauptbühne lag auf dem Campus aus. Wie man unschwer erkennen kann, war der Kunstclub (oder Club der schönen Künste) am zweiten Tag als erster dran. Leider kann man auf dem Bild nichts von deren rumgezappel erkennen.

Nachdem ich mir eine Frankfurter sowie eine Mochi Waffel genehmigt habe, verzogen wir uns aufgrund der frischen 17°C in eines der Gebäude. Innerhalb der Gebäude waren die anderen Zirkel und Clubs und hielten diverse Veranstaltungen ab, oder bauten Ausstellungen auf.

Wir besuchten beispielsweise die Ausstellung des schon oben erwähnten Kunstclubs, die genauso abstrus wie seine Aufführung auf der Hauptbühne war. Es gab auch eine Ausstellung über Eier und eine kleine Videovorführung des Videoclubs. Schon wieder „Kunst“…

Etwas längere Zeit blieben wir bei dem Musikclubs für brasilianische Musik, für Swing Jazz und Gospel. Die letzten beiden haben wir auf Bitten von Aoi besucht, da einige ihrer Freundinnen dort mitmachten. Folgend ein paar Eindrücke...

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Swing Jazz is ne tolle Erfindung. Hier ist das "Sophia University Swing Jazz Orchestra" zu sehen und zu hören.

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Eine sehr euphorische Truppe diese "Safro Family". Gospel macht viel Laune und schafft eine Superstimmung. Wie die auf der Bühne abgehen können. Für meinen Geschmack wiederholt sich der Text zu oft in einem Lied. "And higher, and higher...".

Nachdem wir dem Gospel gelauscht haben, mussten sich auch unsere Wege gegen 13:00 Uhr wieder trennen. Ruri und Aoi gingen arbeiten, Liane machte sich noch auf den Weg zum Fest der Reitaku-Uni. Ich fuhr nach Hause.


Soweit von mir.


Nebenbei bemerkt habe ich am folgenden Tag geplant auch zur Reitaku-Uni zu gehen. Somit habe ich dann innerhalb von einem Monat die Herbstfeste von drei unterschiedlichen japanischen Universitäten besucht.



1 Kommentar:

  1. Ich war am Sonntag schon auf dem Unifest der Reitaku Uni. Ist ganz schön mal ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen und eigentlich isses ganz hübsch gemacht gewesen.
    Ich hoff mal du hast deinen Spaß dabei!
    Das Unifest der Sophia uni schaut aber auch nicht schlecht aus muss ich gestehen!

    P.S. eine Bekannte von Daiki die auch an der Reitaku Uni studiert hat gefragt ob ich nich jemanden kenn der mit ihr Tandem oder so machen würde. Weiß ja nicht ob du da vielleicht Lust zu hättest oder so.

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