Donnerstag, 26. Februar 2009

Gaumenschmaus und Zukunftsvisionen...

(Donnerstag 26. Februar)

Heute war ein toller Tag. Zuerst fanden wir selbstständig in der großen, großen Stadt Tokyo den kleinen, kleinen Mita Campus der Keio Universität wieder. Dort sollten wir uns (eigentlich) vor der Bibliothek mit Prof. Dr. Oberländer treffen. Denkste! Zuerst wurden wir von einer japanischen Dozentin (Name entfallen) gefunden und wurden zu Frau Murata geführt, welche mit uns spontan ein kleines Gespräch anfing und uns auch über das Studium an der Keio informierte. Sie war nämlich diejenige, welche ab Herbst die Ausbildung von den zukünftigen Keiostudenten unter uns leiten wird. Sie sprach sehr verständliches Japanisch und war sehr nett zu uns. Hat Spaß gemacht.

Während des Gespräches wurden wir auch von unseren Professor gefunden, welcher uns danach zum Essen eingeladen hat.

Auf den Weg zum Restaurant fällt so eine Gruppe von 5 Gaikokujins (Ausländern) schon auf. Nicht nur, weil sich darin zwei (für Japaner) riesige Menschen befanden, sondern auch die Haarfarben aus der sonst schwarzen und dunkelbraunen Haarmonotonie herausstachen (3x Blond, 1x Braun, 1x Rot und 1x Vanille-Himbeere von Shu).

Am Restaurant angekommen warteten auch schon einige weitere Japaner sowie Hallestudenten auf uns. Es war ein italienisches Restaurant, der Tisch war reserviert und das Drei-Gänge-Menü war schon in den Startlöchern. Man konnte für jeden Gang aus einer kleinen Liste selber wählen, was es gab. Meine Wahl war Salat mit gegrillten Hühnchen, Pizza Margherita und etwas Wallnusseis als Dessert. Eine Extraportion war auch wieder mal drin...

Rekord: Die "Meute des Tages" umfasste dieses Mal stolze 14 Leute. Das ist das einzige Foto des Tages, welches ich von Shu bekommen habe, da ich meine Kamera vergessen habe.
(v.l.n.r. hinten: Shunsuke, Herr Prof. Dr. Oberländer, Ich, Oota-sensei. Mitte: Anne, Keishiro, Caro, Franzi, Annika, Toru . Vorne: Chihiro, Caro, Shu, Nami, Kanako)


Nach dem Essen wurde noch ein wenig geschwatzt, und dann trennten sich die Wege. Annika und Shu machten sich auf den Weg zum Yasukuni-Schrein; Nami und ich gingen zusammen mit Anne, Franzi, Shunsuke und Keishiro zum Yotsuya-Campus der Sophia-Universität. Schon von weiten erkennt man die christliche Tradition dieser Uni, da auf dem universitäteigenen Kapellengebäude ein großes Kreuz thront. Ja... Da soll ich nun nächstes Jahr eventuell studieren.

Das war auch schon wieder alles vom Tag. Er war kurz und billig...

...im Gegensatz zu Morgen.

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