Am 03. April (Sa.) hat für man die Neuankömmlinge im DK Warabi (immerhin 50 Leute) ein Hanami unter den Bäumen hinter dem Wohnheim geplant. Diejenigen, welche schon etwas länger im Wohnheim waren, organisierten ebenfalls ein Zusammensein unter den Blüten und bereiteten eine Menge an Essen vor. Ich gesellte mich zur zweiten Gruppe und besorgte die alkoholfreien Getränke.
Das Wetter spielte an dem Tag auch einigermaßen mit, sodass wir bis zum Abend draußen sitzenbleiben konnten. Als es gegen 18 Uhr aber mit Regnen anfing, machten sich alle ins Wohnheim und ließen den Abend in der Lounge ausklingen.
Vom 06. April (Di.) bis 09. April (Fr.) war auf dem Campus der Sophia die Freshmanweek in vollem Gange. In dieser Zeit stellen sich die gesamten Universitätsclubs und -zirkel der Sophia mit kleinen Ständen und Schildern auf den Campus und präsentierten sich den neuen Studenten (Freshman). Denn wenn man schon als Neuling in die Uni kommt, sollte man auch einer Interessengruppe beitreten, viele Freunde machen und Vitamin B aufbauen. Einige der daraus resultierenden Bekanntschaften gehen sogar über den Abschluss hinaus.
Ich für meinen Teil wollte auch einem Zirkel beitreten, damit ich ein bisschen Sprachpraxis mit Japanern bekommen kann. In den engeren Kreis schafften es ein Männerchor (Glee-Club), ein Schwimmclub, ein Club für Werbung und Prospekte (sowas gab's auch) und der Comiczirkel der Uni. Einen Kochclub gab es leider nicht. Da die drei Clubs alle 5 bis 7 mal in der Woche Training hatten, und ich ja auch noch nebenbei studieren muss, entschied ich mich letztendlich für den Comiczirkel. Dieser hatte am 09. April ein Hanami unter den Bäumen neben der Uni geplant, wozu ich natürlich eingeladen wurde.
Neben mir war auch Nami, Susi, Liane, Marlene und Tina auf dem Campus dabei, welche ebenfalls nach einer passenden außeruniversitären Aktivität suchten oder einfach nur das bunte Treiben sehen wollten.
Am 09. April (Fr.) ging ich zusammen mit Susi, welche ebenfalls am Hanami des Comiczirkels teilnehmen wollte zur Uni. Wir sollten uns mit den anderen in der Hoffman-Hall (dort sind alle Räume der Clubs und Zirkel) treffen um dann gemeinsam zu den Kirschblüten zu gehen.
Es waren eine Menge an Leuten gekommen, sodass ich kaum Gelegenheit hatte mit allen zu reden. Das war aber nicht weiter schlimm, denn mit denen, die ich erwischt hatte, konnte ich ein paar nette Worte auf Japanisch austauschen. Die Gespräche über den neuesten Comic- und Videospiele-Tratsch machten Spaß und auch das gemeinsame Zeichnen war lustig. Hier wollte ich nun öfters hin.
Gegen halb sieben wurde zusammengepackt und man verabschiedete sich oder tauschte noch fix die Handynummern aus. Ich machte mich in der aufkommenden Rushhour auf den Nachhauseweg.
Nun bin ich in nem Zirkel... Soweit von mir.



















