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Samstag, 24. Juli 2010

Tierwelt in Warabi

Nach meinen mittlerweile schon 10 Monaten hier in Japan, habe ich so einige Tiere gesehen, welche in deutschen Gefilden eher selten oder anders vorkommen. Nun ist es mal an der Zeit von meinen Erlebnissen mit den pelzigen, krabbelnden, lärmenden oder schwimmenden Viechern in meinem Umfeld zu berichten. Und da gibt es so einige.

Vögel

Die wahrscheinlich ersten Vögel in Tokyo, auf die man treffen wird, sind Krähen. Die sind das ganze Jahr zu und zu jeder Tageszeit in der Stadt zu finden und krächzen lauthals in der Nachbarschaft herum. An den Tagen, an denen der Müll herausgebracht wird, machen sich die schwarz gefiederten Biester auf der Suche nach Resten in Scharen über alle Säcke her, welche nicht mit Netzen abgedeckt oder sonst wie gesichert sind. Meistens hinterlassen sie danach auch immer eine riesiege Sauerei. Groß sind die Ebenfalls.



Leider habe ich auf dem rechten Bild keine Krähen "inflagranti" erwischt. Aber so sieht es an den meisten Mülltagen aus, wenn der Müll nich abgesichert wurde.

Eine weitere fliegende Spezies sind Vögel, welche Nami kurzerhand "Bananenvögel" getauft hatte, da sie beim Fliegen wie Bananen gekrümmt sind. Ihr nerviger Ruf ist steht dem der Krähen in nichts nach. Besonders im Frühjahr haben diese Vögel gekreischt wie am Spieß. Leider kenne ich ihre genaue Bezeichnung nicht und habe sie auch nicht nach Recherche gefunden. Ich vermute mal, dass es japanische Amseln oder Stare sind, aber da bin ich mir nun auch nicht sicher.

Haustiere

Hier streunen in der Nachbarschaft sehr viele Katzen herum. Ein besonders häufig auftretendes Merkmal von ihnen ist der fehlende Schwanz, welcher bis auf einen Stummel reduziert ist. Wahrscheinlich eine oft praktizierte Methode bei Hauskatzen bevor sie ausgebüchst sind. Weiterhin sind sie sehr scheu und lassen einen nicht mal auf fünf Meter herankommen, was mir aber wegen meiner Katzenallergie gerade recht kommt. Das Wohnheimmanagement hat zurzeit eine zugelaufene Katze bei sich im Büro, welche es sich dort gut gehen lässt und Chaos stiftet.

Freunde der besten Freunde des Menschen finden hier eher weniger Abwechslung. Hier scheint eine Art kleiner Hunde sehr beliebt zu sein, welche man auch mal als "Fußhupen" bezeichnen kann und die man bequem in einer Handtasche verstauen kann. Treffen sich zwei von denen dann auf der Straße wird auch schon aus Leibeskräften losgekläfft. Zum Leidwesen der Mittagsruhe. Andere Hunderassen wie den Shiba Inu oder den Welsh Corgi habe ich hier ins Herz geschlossen und zu meinen persönlichen Favoriten erklärt. Zumindest hier in Warabi scheinen das die geläufigsten Arten zu sein, welche man hier antrifft.

Das hier ist ein kleiner Shiba Inu Welpe, wie man ihm im Tiergeschäft in Venus Forte auf Odaiba kaufen kann. Für mich sind sie DIE Hunde Japans.

Flussbewohner

Hier in der Nähe plätschert ja auch ein kleiner Flusslauf (Midori Kawa) in dem einige Tiere leben. Ab und an sieht man ein paar Enten und wenn der Wasserstand hoch ist, erkennt man ab und an armlange Karpfen (aber keine Kois) unter der Wasseroberfläche. Eines Tages war der Wasserstand des Flusses so niedrig, dass die Fische nicht mehr weiter kamen und fast auf dem Trockenen lagen. Aber ein netter Mann versuchte einige der Fische zu retten und trug sie in tiefere Gewässer weiter abwärts.

Wenn die Dämmerung einbricht habe ich ab und an einige Fledermäuse herumflattern sehen, welche über dem Fluss nach Mücken gejagt haben. Zuerst habe ich sie erst für Spatzen gehalten.

Insekten und Krabbelviecher

Die wohl neuesten Entdeckungen habe ich hier aber wohl in der Insektenwelt gemacht. Hier scheinen die Käfer aufgrund des warmen Klimas wesentlich größer zu wachsen als in deutschen Gefilden.
Mitte Herbst des letzen Jahres habe ich auf dem Weg nach Hause meine erste Gottesanbeterin gesehen. Sie sind ungefähr so groß wie eine Handfläche und können bemerkenswert gut sehen. Als ich auf sie zugelaufen bin, hat sich mich schon aus drei Metern Entfernung erkannt und wollte wegkrabbeln. Ich hab nur ein kleines Foto mit dem Handy geknipst und hab sie dann wieder ihres Weges krabbeln lassen.

Irgendwie interessant, diese Wesen. Ich hatte auch schon eine auf dem Sophia Campus gesehen und vom Fußweg ins Gebüsch getragen. Die haben ziemlich weiche Hinterteile...

Wenn es im Sommer richtig warm wird fangen hier die Zikaden an zu singen, zu zirpen oder zu knattern. In der Nähe des Sophia Campus kann man zwei verschiedene Sorten hören, welche unsichtbar in den Bäumen herumlärmen. Sie hört man sogar durch den Verkehrslärm und durch geschlossene Fenster. Bisher klingen sie für mich aber noch mehr nach "typisch japanischen Sommer" als nach "Nervtot".

Links eine Zikade, welche ich in der Nähe des Yotsuya Campus an einem Pfahl gefunden habe. Ihr Ruf klingt wie ein beschleunigender Formel 1 Wagen im Miniaturformat. Rechts die Haut einer anderen Zikadenart, welche auf dem Weg hinter dem Wohnheim gefunden wurde.
Auf die Bilder klicken zum Vergrößern!

Weitere Lieblingsviecher von mir sind die Geckos hier. Diese tauchen nach schwülwarmen Regenfällen auf und suchen nach Käfern zum Fressen. Bisher habe ich schon drei von denen gesehen, welche aber recht scheu sind und sofort flüchten, sobald man sich bewegt oder einen Ton von sich gibt.

Der hier wartet im Dunkeln am Fliegengitter auf Insekten. Wenn die Käfer vom Licht angezogen auf dem Gitter sitzen dann schlägt der Gecko zu.

Weniger gemütlich wird es bei Mücken, Kakerlaken und Krabbelmonster (undefinierbar abscheulich), welche es sogar bis in die eigenen vier Wände schaffen können.
Mücken verbreiten sich aufgrund der schwülen Wärme besonders rasch und piesacken jeden, welche sich nicht schützt.


Kakerlaken sind nur selten kleiner als drei Zentimeter und krabbeln ab und an auch mal in Häusern herum. Das interessante an ihnen ist: sie können fliegen und machen davon auch angeblich oft gebrauch, wenn man sie in Ecken treibt. Dann gehen sie nämlich zum angriff über und springen einen auch schon mal einen an. Ist mir aber noch nie selber passiert.

Ich hoffe, ich habe meine Leserschaft mit dem Bild nicht vergrault. So sehen Kakerlaken in Japan aus.

Das wohl bisher abstruseste Wesen habe ich noch nie selber gesehen, aber Shu hat damit schon Bekanntschaft gemacht. Mit stattlichen 9 cm hing "es" an der Wand und sieht irgendwie aus wie eine Kreuzung aus Kakerlake und Hundertfüßler. Hier das Beweisfoto:

Was ist das???

Um sich gegen diverse Insekteninvasionen zu schützen, kauft sich der Japaner im Supermarkt kleine "Rauchgranaten" mit Insektenmitteln (und scheinbar auch kleinen Power Rangern), räuchert dann seine Wohnung damit ein, und hat dann den ganzen Sommer ruhe. Die Mittelchen werden auch in der Werbung angepriesen. Leider ist der Spot nicht mehr auf Youtube verfügbar.

Natürlich sind das nicht die einzigen Tierchen, welche hier leben. Ich wollte jedenfalls einmal aufzeigen, wie unterschiedlich die Fauna in einem anderen Land sein kann, und wie man sich daran angepasst hat. Ich hoffe, der Beitrag hat gefallen.


Soweit von mir.


Sonntag, 27. Juni 2010

Vorträge und Gespenstergeschichten

Am 24., 25. und 28. Juni musste jeder aus unserem Japanischkurs einen Vortrag über ein von dem Referenten selbst gewähltes Thema halten. Unter anderen waren interessante Themen, wie "Japan und Roboter", "Katzen in Japan", "Shamisen (japanisches 'Banjo')"oder aber auch "Tattoos in Japan und China" dabei. Ich habe mich für meinen Vortrag an das Thema "Youkai" (japanische Gruselwesen) gewagt.

Youkai sind Japans Monster und Geister, deren Existenz im alten Volksglauben überliefert wurde. Die schiere Artenvielfalt lässt die Monster des Okzidents wie einen Streichelzoo aussehen. Das liegt wahrscheinlich auch zum Teil daran, dass im alten Japan fast alles zum Monster gemacht werden konnte: Pflanzen, Tiere, Alltagsgegenstände, Menschen und natürlich auch die unerklärlichen und unsichtbaren Dinge. Aber nicht alle Youkai sind dem Durschnittsjapaner geläufig und es gibt nur einige, welche alle kennen müssten. Darunter zählen Kappa, Tengu, Kuchizake Onna, Toire no Hanako oder aber auch Kizune und Tanuki.
Ein Großteil der Youkai-Geschichten entstand vor ca. 200 bis 300 Jahren. In dieser Zeit haben viele Schriftsteller und Künstler diverse Geschichten und auch eigene Ideen für die Erschaffung von Monstern herangezogen. Aber auch im moderneren Japan kamen einige Gruselgestalten hinzu.

Kappa

Kitsune (Fuchs)

Toire no Hanako-san (Hanako aus der Toilette)

Kuchisake Onna (Schlitzmund Frau)

Tanuki (japanischer Waschbär)

Tengu

Den Vortrag hab ich mehr oder minder souverän gemeistert und nun harre ich der Ergebnisse aus. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Nächste Woche geht es im Rahmen einer meiner Soziologiekurse zum Yasukuni-Schrein, in dem die Angehörigen des japanischen Militärs, die in verschiedenen japanischen Kriegen ihr Leben ließen und nun als kami und Heldenseelen verehrt werden. Darunter auch als Kriegsverbrecher verurteilte Offiziere, weswegen der Schrein oftmals das Thema diverser Debatten wird. Unser "Guide" wird unsere Dozentin sein, welche uns auch gleichzeitig ein paar Sachen übersetzen und erklären wird. Bin schon gespannt.


Soweit von mir.


Samstag, 15. Mai 2010

Gemalt und Gelaufen - Zirkel und Schrein

Beinahe wäre dieser Eintrag recht kurz geworden, wenn ich nicht noch am Samstag etwas erlebt hätte, das etwas mehr Erzählstoff und Bilder geliefert hätte.

Zuerst einmal begann in dieser Woche meine Erhebung unter den japanischen Studenten der Sophia-Uni. Für alle, die es noch nicht wissen: Es gibt eine kleine Umfrage über Zeitmanagement und Zeitempfinden der Studenten meiner japanischen Uni, welche - ganz im Sinne meiner beiden Studienfächer Soziologie und Japanologie - beide meiner Fächer kombiniert. Nun bin ich fleißig dabei Japaner zu finden, welche sich dazu bereit erklären an der kleinen Befragung auf Papier mitzumachen. Fürs erste habe ich im Comic-Zirkel herumgefragt und es haben sich schon viele Leute gemeldet. Mal sehen, wie es weitergeht...

Und wenn man schon beim Comiczirkel ist: Am Freitag (14. Mai) gab es nach dem obligatorischen Treffen für alle Mitglieder zwei kleine Hefte, welche jeweils selbstgemachte Selbstvorstellungen von den Neulingen und den älteren Mitgliedern enthalten. Somit konnte man sich mal einen Einblick in die künstlerischen Fertigkeiten der Leute im Zirkel machen. Während der letzten Stunde gab es dann noch kleine Zeichenübungen im schnellen Portraitzeichnen.

In einem Jahr werden im Zirkel drei sogenannte "Uumus" und zwei "Fuumus" erstellt. Im Gegensatz zu den Uumus werden die Fuumus von einem Verlag sowohl gedruckt, als auch eingebunden und dann vielleicht auch auf der "Comiket" in Tokyo (Comic Market auf Odaiba; stark besucht) von den Zirkelleuten verkauft.

Nun wäre der Beitrag schon vorbei gewesen, aber ich bin am Samstag (15. Mai) dem Vorschlag von Susi gefolgt, und besuchte mit ihr und ein paar anderen Deutschen einen der bekannten Schreine in Saitama; den Hikawa-Schrein in Kita-Omiya.

Die Meute des Tages vor einem Toori. Leider war die Linse schmutzig und wir waren etwas zu weit von ihr entfernt. Aber man kann uns vielleicht erahnen. In Kita-Urawa war zu damaliger Zeit kaum eine Menschenseele auf der sonnenbeschienenen Straße. Da lieferte so eine Truppe schon irgendwie einen seltsamen Anblick.

Es ging erst durch einen kleinen Park, bevor es zum Schreingelände ging. Am Schrein angekommen wurden sofort die Kameras gezückt und fleißig der Schrein mit seiner schönen Umgebung geknipst.



Innerhalb des Parks liegt das Schreingelände mit einem schönen roten Eingang und einer wunderbaren Natur. Weiterhin gibt es viele Seen mit Schildkröten und Fischen darin. Tauben und Raben gab es auch viel, sind aber nicht so spannend. Wer etwas über den Schrein und seine Geschichte lesen will, der kann es hier machen.



Auf einem nahegelegenen Parkplatz weihte gerade ein Priester ein Auto und seine Fahrer, damit ihnen auf ihren nächsten Ausflügen kein Unheil geschieht. Das Böse wird mit Hilfe des sogenannten "o-nusa" - einer art Staubwedel - weggewedelt.

Nachdem wir mit dem Schrein fertig waren, ging es noch in einen kleinen japanischen Garten und in einen noch kleineren (aber kostenlosen) Zoo.



Meine persönlichen Highlights des Zoos waren die Totenkopfäffchen und die drei japanischen Kraniche, welche in freier Wildbahn nur noch auf Hokkaido leben. Zwei der Kraniche haben, wie auch die Diamant-Tauben, im Rausch der Frühlingsgefühle gebalzt und gebrütet.

Als wir uns reichlich die Affen, Vögel, Bären und Katzen betrachtet haben, verließen wir auch wieder den Omya-Park, in dem sich nun sehr viele Familien angesammelt haben, um ihren freien Tag zusammen zu verbringen. Einige von uns gingen Mittagessen, andere wollten noch Shoppen oder einfach wieder nach Hause gehen.


War sehr schön.


Freitag, 26. Februar 2010

Ueno und Ikebukuro - Kultur und Sunshine

Eigentlich sollte dieser Eintrag eine Zusammenfassung der Woche sein, aber da bis auf einen Tag nichts weiter Berichtenswertes passiert ist, bleibt es nur beim Montag dem 22. Februar.

An diesem Tag packte mich das Bedürfnis nach Kultur und ich entschied mich eines der vielen Museen im Ueno-Park zu besuchen. Dazumal ich auch mit meinem Studentenausweis der Sophia angeblich kostenlos die Museen dort besuchen kann. Damit ich nicht allein bin, kam Nami sogar spontanerweise mit. Da wir auch schon vor einem Jahr in dieser Umgebung waren, haben wir quasi einige der alten Stationen noch einmal besucht.

Zuerst ging es wieder in die Ameyoko. Dort wollten wir das günstige Lokal aufsuchen, in dem wir damals recht leckeres Futter für günstiges Geld ergattern konnten. Leider konnten wir es nicht mehr finden, und haben uns mit Reisbällchen aus dem Convenience-Store begnügt.

In der Ameyoko kann man billig viel Essen (vor allem Meeresfrüchte) ergattern. Dazwischen gibt es Unmengen an Läden, bei denen man eine gewisse Flohmarktatmosphäre verspürt.

Mit unseren Snacks ausgerüstet ging es nun auf zum Ueno Onshi-Park. Dort besuchten wir zunächst den Benzaiten-Schrein, welcher auf einer Insel direkt im größten See des Parks - dem Shinobazunoike - liegt. Dummerweise habe ich erst im Nachhinein bemerkt, dass man auch mal eine Bild direkt vom Schrein hätte schießen können.

Das Schreingelände war voller Gedenksteine, welche sich aber aufgrund alter und schwer entzifferbarer Kajischrift nicht lesen lassen wollte. Am See gab es eine Menge an Federvieh, welches von einigen Passanten gefüttert wurde.

Auf dem Weg zum Museum machten wir noch kurz davor einen Abstecher zum Toushogu-Schrein, welcher laut Reiseführer voller Sehenswürdigkeiten sein soll.

Das ist der Toushoku-Schrein. Naja... Eher nur ein Bild von ihm, denn der Schrein wurde zur Zeit saniert und daher mit bedruckten Planen verhangen. Zumindest aus der Entfernung konnte man den Schwindel kaum ausmachen.
Vom gerade sanierten Schrein aus liefen wir an einem kleinen Kinderpark vorbei, welcher aber gerade nicht in Betrieb war, und daher eher gruselig als amüsant wirkte. In dessen Näher haben wir auf einem Kinderspielplatz unsere Vorräte verputzt, während wir von hungrigen Tauben belästigt wurden.

Gut gesättigt wollten wir nun eigentlich das tokyoter Nationalmuseum besuchen. Leider machte uns der Montag einen Strich durch die Rechnung, denn an diesem Tag haben alle Museen in der Umgebung (und auch der Zoo) ihren Ruhetag. Auch das Nationalmuseum für Naturwissenschaft hatte dementsprechend geschlossen. Nur der Wal auf dem Außengelände war zu sehen.

Leider waren alle Mussen geschlossen. Aber das hieß nun nicht, dass wir die Hoffnung aufgegeben haben. Man kommt halt später wieder. So eine Walfigur in Originalgröße hat übrigens schon was imposantes.

Vom bisherigen Tag etwas unzufrieden entschieden wir nach einigem Überlegen, noch einen kleinen Abstecher nach Ikebukuro zu machen um das Sunshine-City zu besuchen. Das ist eine mehrstöckige Einkaufsmeile mit einem Aquarium und Planetarium auf dem Dach.
Wir schlenderten durch die Geschäfte und stiegen bis hinauf auf das Dach. Oben angekommen haben wir die Preise für das Aquarium (1800 Yen) und Planetarium (900 Yen) gecheckt. Auch hier entschieden wir uns später und mit einer größeren Personenzahl einen erneuten Besuch zu unternehmen.

Als die Füße langsam schwerer wurden, entschieden wir uns wieder nach Hause zu fahren.

Zum Schluss noch einige Zeilen über die derzeitigen Wetterverhältnisse in der Umgebung.

Am 26. Februar (Do.) unternahm ich eine kleine Radtour zum LaLaGarden um einige Einkäufe zu erledigen. Beim Radeln wurde mir ganz schön warm, denn ich musste mich bei schwül-milden 22°C bewegen. Kurzzeitig kamen auch Erinnerungen an milde Spätsommertage auf, an denen man noch die letze Wärme des ausgehenden Sommers spürt.
Aber das ausgerechnet im Winter!?!

Als ich am 27. Februar (Fr.) meine Wocheneinkäufe erledigen wollte, musste ich das im schwachen Regen erledigen. Aber der Regen verschaffte keine Abkühlung, und der böige Wind fühlte sich sogar recht warm im Gesicht an.

Ich weiß nicht, was mich im Sommer erwarten soll, wenn sich der Frühling schon so früh anmeldet. Letztes Jahr bibberten wir noch zu dieser Zeit.

Bald kommt also der Frühling, was auch Schildkröte zu fühlen scheint. Denn im Vergleich zu den vergangenen Tagen ist sie nun viel aktiver und futtert auch mehr. Sie fängt sogar direkt mit dem Fressen an, wenn ich ihr das Futter gebe. Normalerweise hat sie gewartet, bis ich mal nicht im Zimmer war.


Im Vergleich zu den letzten Tagen frisst sie nun fast doppelt so viel. Sie schnappt sofort nach den kleinen Ringen und knackt sie mit Genuss.


Soweit von mir.



Freitag, 19. Februar 2010

Lost in Translation und Singing in Shinjuku

Dem 17. Februar (Mi.) habe ich der Übersetzungsarbeit gewidmet.
Ich hatte nämlich 50 deutsche Sätze für einen Fragebogen über Zeitempfinden und Zeitmanagement japanischer Studenten erstellt, welche möglichst sinngemäß ins Japanische übersetzt werden mussten. Zweck der Arbeit ist eine kleine Erhebung unter den Studenten der Sophia-Universität, welche ich nächstes Semester durchzuführen gedenke.
Ich habe mich also am Abend mit Kazu getroffen, welcher mir dabei geholfen hatte die schon grob von mir übersetzten Phrasen zu überarbeiten. Da er auch relativ gut Deutsch verstand, konnte er auch die ursprünglichen Sätze mit verwenden.
Doch trotz dieser Vorteile, brauchten wir knapp drei Stunden, in denen wir fast alle Sätze eher direkt als sinngemäß entziffert haben. Nach einer kleinen Pause ließ ich Masako probehalber über die Zeilen fliegen, welche gleich den größten Makel der direkten Übersetzung entdeckt hat: Kaum ein Japaner würde die Sätze verstehen oder nachvollziehen können, denn für viele Redewendungen oder Ausdrücke gibt es im Japanischen halt keine Entsprechungen. Ich werde aber noch weitere Probeleser aufsuchen, damit der Fragebogen noch etwas "narrensicherer" wird.

Am Vormittag des 18. Februars (Do.) habe ich Schildkrötes Tank mal wieder gesäubert. Als sie so im Zimmer herumgewuselt ist, habe ich spontan ein kleines Video gedreht.

Nahaufnahme. Das Knarzen kommt übrigens durch die automatische Fokus-Einstellung der Kamera und nicht von Schildkröte. An sich ist sie eher ein ruhiger Zeitgenosse.

Nachmittag habe ich mich zusammen mit Nami nach Shinjuku aufgemacht, wo wir uns dann zusammen mit Shu getroffen haben. Das Dreiergespann ging nach einem kleinen Abendbrot für drei tolle Stunden ins Karaoke nahe der Kabuki-cho, wo wir unsere neuesten japanischen Lieder ausprobieren konnten.

Bunte Bilder im Neonlicht sind meistens im Karaoke-kan zu finden. Das Licht lässt auch alles andere, wie Namis Tuch oder mein T-Shirt, weiß aufleuchten.

Anschließend wurden noch Purikura geknipst und UFO-Picker (Kuscheltier-Greifarm-Automaten) ausprobiert. Danach hieß es wieder Abschied nehmen und nach Hause fahren.

Die Meute des Tages im Purikura-Format.


Soweit von mir.


Samstag, 13. Februar 2010

Tanz und Gesang - Musical auf japanisch

Wie man am Titel schon erahnen könnte, ging es dieses Mal in ein Musical. Naja... Zumindest beinahe.

Am Abend des 12. Februars (Fr.) (tagsüber ist nichts weiter passiert) fragte mich Masako, ob ich nicht am nächsten Tag zu einem Musical mitkommen wollte. Es wurde auch etwas von Singen und Tanzen erwähnt, aber das ist ja bei solchen Veranstaltungen immer der Fall. Nach anfänglichem Hadern entschied ich mich doch, mich am Samstag dem 13. Februar mit Masako [Jp.], Gou [Jp.] und Nina [Am.] gegen 11:00 Uhr in der Lounge zu treffen und aufzubrechen. Später kamen noch vier weitere Freunde von Masako hinzu, von denen ich aber nur noch Maria [Dt.] und Akiko [Dt.] im Gedächtnis habe.
Wir fuhren also allesamt bis nach Asakawa und liefen noch eine kleine Weile im kalten Schneeregen, bis wir unser Ziel - eine Sporthalle - erreicht haben. Jedoch wurde mir schlagartig bewusst, dass wir kein Musical besuchten, sondern SELBER das Musical waren.
Eine Gruppe, welche sich "A Common Beat" nannte, veranstaltete nämlich einen Workshop, bei dem alle Beteiligten (ca. 60 Leute) ein kleines Lied sowie einen Tanz aus ihrem Musical einstudieren sollten. Wer Interesse bekommen sollte, konnte sich im Nachhinein als Mitglied für das Trainingslager einschreiben lassen. Aber das nur nebenbei. Masako wurde von einem Freund, welcher in der Gruppe mitspielt, eingeladen.

Ein Teil der Meute des Tages (v.l.n.r.): Nina [Am.], Maria [Dt.], Masako [Jp.] und Gou [Jp.] und Ich. Bis auf Maria wohnen alle zur Zeit im DK House.

Folgend noch eine kurze Erläuterungen über das Stück: Es handelt von vier Nationen (rot, gelb, grün, blau), welche untereinander in Streit geraten und sich am Ende wieder vertragen. Die Nationen haben alle unterschiedliche Tanzstile, welche sich "irgendwie" in asiatisch (gelb), amerikanisch (blau), afrikanisch (rot) und europäisch (grün) einteilen lassen. Schwer zu beschreiben, aber man konnte sie daran einigermaßen gut unterscheiden.

Nachdem nun die anfänglichen Begrüßungen und einleitenden Sätze (wer, wie, was ist "A Common Beat"?) gesprochen worden waren, ging es auch schon mit den Aufwärmübungen los.
Zur Auflockerung wurde eine Runde "Fangen" gespielt, bei dem sich rund 60 Leute in einem grob 10x10 Meter großem Feld herumhetzten. Danach begannen die Gesangsübungen, bei dem wir unsere Lippen flattern ließen. Hobby- und Profisängern müssten diese Übungen auch kennen.
Das Lied war an sich in typischer Musical-Manier: Im Chorus und mit viel Elan. Den Eifer versprühten größtenteils die Mitglieder des Musicals, welche sehr energisch und aufgeschlossen bei der Sache waren. Selbst Masako sagte am Ende auf dem Heimweg: "Das waren keine typischen Japaner! Die findet man hier nur selten." Ich für meinen Teil, musste jedenfalls noch nie so viele "High-Fives" an Japaner geben.
Wir übten und sangen alle einen gemeinsamen Part des Stücks, sowie einen jeweiligen Nationenpart (ich war Grün). Wir mussten uns auch dabei bewegen, was der ganzen Sache auch schon etwas Multitasking abverlangte.
Nach dem Singen kam das Tanzen. Da die grüne Nation irgendwie nichts damit zu tun hatte, emigrierte ich in die gelbe Nation über. Dort studierten wir in einer halben Stunde eine kleine Choreo ein, welche wir dann vor den anderen Gruppen aufführen mussten. Und das wieder mit Energie und lautem Rufen... "Surrrrryahhh"!

Nun denn...

Nach fünf Stunden war das ganze Spektakel auch schon wieder vorbei, und ich konnte einige neue Erfahrung im Bezug auf "how to make a musical" machen. Trotz der vielen Bitten seitens einiger Mitglieder über einen Beitritt meiner Wenigkeit, musste ich höflich ablehnen und machte mich mit den anderen wieder nach Hause. Dort konnte ich endlich gegen 18:00 Uhr mein "Mittagessen" genießen.

Eine kleine Statistik nebenbei: Es wurde ca. zwölf Mal angemerkt, dass ich sehr groß sei, und ich wurde knapp fünf mal nach meiner exakten Größe gefragt (192cm.). Da ich der Größte in der Halle gewesen bin, war ich auch irgendwie "der Nagel, der herausstand".

Am Abend habe ich übrigens noch Schildkröte beim Schlafen erwischt und fix ein Foto geknipst.

Isse nicht süß? Man erkennt gut das durchsichtige Augenlid.


Soweit von mir.


Mittwoch, 10. Februar 2010

Neue Gesichter und alte Bekannte

Es ist wieder einiges passiert im Staate Japan. Daher ziehe ich den neuesten Blogeintrag mal zwei Tage weiter vor, damit es nicht zuviel Text auf einmal wird.

Am Freitag (05. Feb.) war zwar mein Muskelkater (aufgrund der exzessiven Aktivitäten im "Round 1") noch immer nicht ganz weg, aber das hielt mich nicht davon ab mit Leon, Kei und Alex [Norw.] eine letzte Runde Fußball auf einem nahegelegenen Bolzplatz zu spielen. Kei verließ das Wohnheim nämlich an diesem Tag für einen ganzen Monat, um in Amerika seine Kumpels zu sehen. Auch Alex musste am kommenden Montag nach einem halben Jahr Studium in Japan wieder zurück nach Norwegen. Für jemanden aus dem hohen Norden Europas hatte er immer recht heiße Samba- und Reggae-Musik auf seinem MP3-Player, welche er auf der Stereoanlage in der Lounge abspielte. Nun muss ich wieder mit meiner Musik für Stimmung sorgen.
Kei überließ mir für den Zeitraum seiner Abwesenheit seine Schildkröte ohne Namen. Aber um die Sache zu vereinfachen wird sie nun folgend einfach nur "Schildkröte" genannt. Ich habe Futter und Anweisungen von Kei bekommen, mit denen ich das mittelkleine Reptil bis zu seiner Rückkehr hoffentlich munter halten kann.

Am Samstag (06. Feb.) wehte ein starker Wind bei eisigen Minusgraden. Am Vormittag habe ich mir vorgenommen mal das Wasser in Schildkrötes Becken auszuwechseln. Leon sagte kurzerhand zu auf den kleinen Panzer aufzupassen, während ich mit Wasserwechseln beschäftigt war. Da die Sonne schien, wurde sie zum aufwärmen auf das warme Fensterbrett gesetzt, wo sie auch für ein kleines Fotoshooting bereit lag.

Darf ich vorstellen? Schildkröte beim Sonnenbad. Sie ist ungefähr so groß wie eine Hand und trotz Panzergepäck relativ flink auf den Pfötchen. Wenn man ihr Wasser nach einer Weile nicht wechselt, stinkt es bestialisch. Ich konnte in der Nacht kaum deswegen schlafen. Leider kenne ich nicht ihre Rasse, da mehrere Arten solche Muster am Kopf haben, und sich nur in anderen Details unterscheiden. Das Geschlecht scheint jedenfalls weiblich zu sein, wobei weder Kai noch ich uns da 100% sicher sind.

Nachmittags ging es zum Mita-Campus der Keio-Universität. Dort war ich von Kaisei eingeladen worden, um an der Vorbereitung des Anfang März stattfindenden Deutsch-Gasshuku teilzunehmen. Shu habe ich dort auch wieder seit langer Zeit mal getroffen, welche mit ihrer Freundin Jessi ebenfalls an dem Gasshuku teilnehmen will. Als wir uns gegenseitig gesehen haben, fielen uns zuerst die längeren Haare auf. War echt schon ne Ewigkeit her. Neben Shu waren auch alte Gesichter wie Mio, Ryuichi und Kousuke dabei, welche auch an dem Gasshuku im letzten März teilnahmen.
Die Vorbereitungen bestanden im Wesentlichen aus einer kleinen Selbstvorstellung und dem Finden eines Themas für das Gasshuku. Nach zwei Stunden Denkarbeit wurde ein Thema gefunden, welches sich grob um typische Rollenmuster in Japan und Deutschland dreht. Es wurden die Begriffe "rashisa" ("Scheinbarkeit"?) und "posa" ("Typischkeit"?) verwendet, welche sich eigentlich so gar nicht richtig ins Deutsche übersetzen lassen können.
Danach ging es noch in ein Restaurant, um auf das neue Gasshuku anzustoßen und ein paar Kleinigkeiten zu essen. Es wurde viel Gelacht und die Gasshuku Veteranen haben die Erfahrungen ihrer letzten Gasshuku an die Neulinge weitergetragen. Es war ein netter Abend.

Das ist ein Teil der Meute dieses Tages. Leider habe ich vergessen die andere Seite des Tisches zu knipsen, an der noch einige andere Leute saßen. Darunter auch die beiden Organisatoren des kommenden Gasshukus: Kaisei Ezura-san und Shinichi Sambe-san.

Gegen 22:00 Uhr ging es wieder mit der Bahn nach Hause, wo Schildkröte auf mich wartete. Als ich angekommen war, lag sie mit geschlossenen Augen in ihrem kleinen Tank und schien unter Wasser zu schlafen.

Am 08. Februar (Mo.) hatte mir Schildkröte für einen kurzen Moment am Morgen Sorgen bereitet. Als ich nämlich aufgewacht war und nach ihr sah, lag sie noch immer in der selben Position unter Wasser da, wie ich sie am Abend des Vortags gesehen habe. War sie tot? Hoffentlich nicht, denn das wäre nicht nur für Kei eine große Enttäuschung, sondern auch für mich. Schließlich wäre mir schon nach zwei Tagen eine kerngesunde Schildkröte weggestorben. Mir kamen sofort Gedanken, ob ich sie richtig gefüttert habe (ja) oder ob sie in der Zugluft stand (nein). Doch während ich mir den Kopf zerbrach, machte Schildkröte ihre Augen auf und kratzte müde an der Beckenwand mit ihren kleinen Händchen. Glück gehabt... Die Sorgen waren unbegründet.

Der Rest des Tages wurde im Wohnheim verbracht.

Am Dienstag (09. Februar) wollte ich noch einmal mein Glück in Takadanobaba ausprobieren und den Musikladen aufsuchen. Im Vergleich zu meinem letzten Besuch war das Wetter nun um einiges besser, und ich entschloss mich die Umgebung etwas auszukundschaften.
Als ich direkt aus dem JR-Bahnhof in Takadanobaba herauskam sah ich in der Ferne eine bunt bemalte Wand am Straßenrand. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass die gesamte Mauer mit Anime- und Mangacharakteren, welche alle aus der Feder vom "Gott des Manga" Osamu Tezuka stammen, bemalt war. Takadanobaba soll nämlich der Ort sein, an dem Osamu Tezukas berühmteste Figur Astro Boy "geboren" worden sein soll. Daher findet man überall das Gesicht dieses kleinen Roboters. Astro Boy wurde sogar als Logo für einen Kindergarten benutzt (leider kein Foto, da ich nur mit dem Bus vorbeigefahren bin).

Das ist Osamu Tezukas Wand. Er galt als einer der ersten Zeichner, welcher Manga und Anime in Japan populär machte. Man kann auch eine Selbstdarstellung von ihm auf der Wand sehen, auf der er sein Markenzeichen, eine Barett-Kappe, trägt. Astro Boy ist die Figur mit den Raketenfüßen in der rechten, oberen Ecke, links neben dem großen, gelben Phönix. Draufklicken macht das Bild größer.

In direkter Nachbarschaft zu Takadanobaba war auch Japans Nummer 1 unter den privaten Hochschulen: die Waseda-Universität. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen und wollte mir mal den Campus etwas anschauen. Da an diesem Tag aber die Aufnahmeprüfungen abgehalten wurden, war der Zugang zum Hauptcampus bis auf weiteres verwehrt gewesen. Das hat mich aber nicht weiter gestört, da ich mich sowieso lieber von jemand Ortskundigeren über das Gelände führen lassen möchte. Also hab ich nur ein paar Bilder der Umgebung und des Lageplans geknipst, und bin dann weitergegangen.

Links sieht man die Polizeistation an der mir bei meinem ersten Besuch in Takadanobaba ein netter Polizeibeamter den Weg erklärt hat. Direkt daneben ist ein Schrein, zu dem ich aber nichts genaues sagen kann, da ich ihn nicht betreten habe.


Unglücklicherweise war die Uni wegen Prüfungen bis zum 26. Februar geschlossen (steht auf dem Schild im rechten Bild). Geht man von der Kreuzung, an der das Polizeioffice steht, eine der Abzweigungen geradeaus weiter, so sieht man schon einen Uhrturm, welcher direkt neben der Uni steht. Man kann sie also kaum verfehlen.

Das ist der Lageplan der Waseda-Uni. Leider sind die Beschriftungen allesamt auf Japanisch, sodass man entweder diese Sprache gelernt haben sollte oder einen fachkundigen Dolmetscher an seiner Seite haben müsste, um ihn verstehen zu können. Für alle Auslandstudenten ist wahrscheinlich das Center für Austauschstudenten (Gebäude 22) recht wichtig. Auch hier einfach für eine größere Version des Bildes einfach draufklicken.

Nach meinem Spaziergang ging ich nun ein zweites Mal zu dem Musikladen für lateinamerikanische Musikinstrumente. Leider waren seltsamerweise die Rollläden schon wieder verschlossen gewesen, obwohl ich dieses Mal die Öffnungszeiten extra im Internet nachgeschaut habe, und der Laden eigentlich geöffnet haben sollte. Auch das Klopfen an diversen Türen im Erdgeschoss brachte keinen Erfolg. Daher ging ich ungekaufter Dinge wieder nach Hause.

Der Nachmittag verlief recht entspannt. Ich spielte noch ein letztes Mal "Space Hulk" mit Stefan, bevor er es nach Deutschland schickte. Es wurde auch noch eine fast schon routinemäßige Partie Tischtennis mit Leon gezockt, bevor ich mich ins Bett begeben habe.

Mittwochs (10. Feb.) habe ich mal Nami auf Schildkröte aufpassen lassen, während ich das Becken sauber gemacht habe. Beide haben sich auf Anhieb verstanden.
Für den Rest des grauen und verregneten Tages habe ich mir nichts weiter vorgenommen außer Blog schreiben und etwas herumgammeln.


Soweit mal wieder von mir.