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Montag, 16. August 2010

Abschied und Geburtstag - Feier im Doppelpack

Vor einer nicht allzu langen Weile, fragten mich einige Japaner aus dem DK House, wann ich eigentlich wieder nach Deutschland zurückkehren müsse. Basierend auf meiner Antwort wurde kurze Zeit später ein Datum arrangiert, an dem wir noch einmal zusammensitzen und eine Kleinigkeit essen konnten. Zufälligerweise hatte Leon auch am Folgetag Geburtstag, sodass wir eine Geburtstags-/ Abschiedsparty feierten.

Am 15. August (So.) trafen sich also gegen 17:30 Uhr einige von uns in der Lounge und gingen Zutaten für Okonomiyaki, Yakisoba und Waffeln einkaufen. Einige Snacks und Getränke fanden ebenfalls ihren Weg in den Einkaufswagen.

Nachdem das Shoppen erledigt war, ging es an das Schnippeln von Kohl und Co., sowie dem Backen der Waffeln. Alle packten mit an, und die Vorbereitungen waren schnell erledigt. Einige von uns knipsten mit der Kamera Beweisbilder.

Alle Packen mit an und haben beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Tischdecken geholfen. Das Tagesmenü bestand aus Okonomiyaki, Yakisoba, Macha- und Blaubeer-Waffeln mit Vanilleeis, Pudding sowie Milch-Honig Eiswürfeln. Das rundum-sattmach-Menü.

Wir saßen in einer geselligen Runde zusammen und haben einen tollen Abend verbracht. Gegessen wurde reichlich, und einige von uns konnten sich danach kaum noch bewegen. Ab und an kamen einige Leute hinzu und gingen wieder, sodass es nie langweilig am Tisch wurde.



Die Waffeln (oben links) waren in der Form des US-Staates Texas. Das Waffeleisen hatte wahrscheinlich jemand aus Amerika zur freien Benutzung für alle im Wohnheim dagelassen. Im Video sieht man die Bonito-Flocken, welche auf dem Okonomiyaki tanzen. Irgendwie gespenstisch, wenn die sich so zur Musik im Hintergrund krümmen.

Die Meute des Tages beim Schlemmen.

Gegen Mitternacht wurde noch darauf angestoßen, dass Leon nun ein Jährchen mehr zählt und dann machten sich alle langsam daran wieder alles aufzuräumen. Es war ein netter Abend und wahrscheinlich der letzte seiner Art in Japan für mich. Bald ging es nach Deutschland zurück.

Soweit von mir.

Montag, 2. August 2010

Ein kleiner Sommer-Sammeleintrag

In den letzten 3, 4 Tagen war eine ganze Menge passiert. Da ich nicht alles in separate Einträge packen möchte, stelle ich sie hier mal zusammen und arbeite mit Zwischenüberschriften.

Kamakura - Strand und Meer

Am 31. Juli (Sa) wollte ich eigentlich zum Sumidagawa (Fluss) in Ueno gehen, um das dortige Feuerwerk zu sehen. Da ich aber gehört habe, dass es dort traditionell sehr überfüllt und schwitzig heiß ist, hat mich die Motivation verlassen. Stattdessen bin ich dem Vorschlag von Nami gefolgt und zusammen mit ihr, Shu und Liane an den Strand von Kamakura gefahren.

Gegen Mittag sind wir also zu viert am Strand eingetrudelt und haben uns im Sand ausgebreitet, einen Sonnenschirm gemietet und uns mit Sonnencreme eingeschmiert, damit uns die Sonne nicht in Briketts verwandelt.

Die Meute des Tages. Wir hatten alle Spaß (sieht man am Grinsen).

Aus insgesamt vier Decken und Matten zauberten wir eine recht bequeme Liegefläche. Wir suchten uns eine der weniger überlaufenen Stellen am Strand aus, denn in der Ferne sahen wir die Menschenmassen aneinander gedrängt im Wasser planschen, was wir nicht so gerne machen wollten.

Das Wasser war recht angenehm und man konnte herrlich mit den hohen Wellen kämpfen bzw. sich mit ihnen treiben lassen. Ab und an streiften uns im Wasser zwar ein paar Algen oder Quallen, aber das tat dem Spaß im Nass keinen Abbruch. Am Strand selbst konnte man hier und da braungebrutzelte Kerle mit ihren Freundinnen herumlaufen sehen, welche sich gegenseitig mit Sand panierten oder Ball spielten.


Genauso wie die Damen jeden Sonnenstrahl meiden, um eine möglichst helle Haut zu bewahren, so versuchen die Herren der Schöpfung auch nur jedes Quäntchen UV-Strahlung in Bräune umzuwandeln. Schönheitsideale halt. Die Sonne verschwand zwar gegen Nachmittag, aber die Wärme blieb. Daher war es dann auch ohne Schirm noch recht angenehm im warmen Sand.

Nach fünf Stunden haben wir uns wieder zum Bahnhof aufgemacht und aßen noch einen Happen, bevor es wieder nach Hause ging. In Warabi angekommen hörten wir auf den Weg zum Wohnheim Musik. Wir gingen der Sache nach und entdecken einen größeren Platz mit Bühne, Lampignons und Buden, auf dem scheinbar ein traditioneller O-Bon Tanz aufgeführt wurde. Komischerweise war das O-Bon Fest aber schon vorbei, was uns aber jedoch nicht davon abhielt dem Spektakel zuzuschauen.

Als uns aber plötzlich die Mückenplage heimsuchte, hielten wir es nicht mehr länger aus und gingen wieder zum Wohnheim zurück.



O-Bon ist das japanische Totenfest, an dem die Seelen der Ahnen aus den Gräbern steigen und die Familien besuchen. Bon wird in Japan an verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Traditionen unterschiedlich zelebriert. Wer daher also gerne etwas mehr über diese Festzeit erfahren möchte, den empfehle ich an dieser Stelle Wikipedia.


Sommerfest und Feuerwerk - Abschiedsfeier

Am Sonntag dem 01. August war für Shu und mich ein Abschiedstreffen mit einigen Freunden vom Deutsch-Gasshuku geplant. Nami konnte leider nicht mehr mitkommen, da sie an diesem Tag abreiste. Auf der Liste stand ein Besuch des "Natsu-Matsuri" (Sommerfest) in Ueno, ein gemeinsames Essen und ein japanisches hanabi (Feuerwerk) am Arakawa (Fluss) in Nishikasai.

Gegen 14:30 Uhr fanden wir uns alle am Ueno Bahnhof ein und machten uns in einer Sechsergruppe zum Park auf. Dort angekommen liefen wir eine Runde um den See und stellten fest, dass das eigentliche Sommerfest in einem separaten Bereich stattfindet und ein Konzert war. Da uns aber der Künstler nicht interessierte bummelten wir einfach weiter, schauten uns einen Miniflohmarkt an und aßen eine Riesenportion kakikoori (Eis).

Ich bin zwar schon viele Male in Ueno gewesen, habe aber noch nie eine so große Runde um den See gedreht. Die Zikaden waren übrigens zu dieser Zeit am lautesten und nervten mit ihrem Zirpen.

Große, bunte Eisberge im Plastikbecher.

Mit Wasserbauch fuhren wir in Richtung Nishikasai, wo nach und nach noch weitere Leute dazukamen, bis wir eine stolze Gruppe von 11 Leuten waren.

Die Meute des Tages nach dem Essen.

Wir gingen in ein Restaurant und haben ausgiebig und lecker gegessen, als eine Weile später mir, Shu und Shuuhei kleine Päckchen und Tüten in die Hände gedrückt wurden. Dazu kam noch eine kleine Torte mit unseren Namen und ich habe realisiert, dass dies Abschiedsgeschenke waren.

Auf der Torte waren drei Schokoplättchen mit unseren Namen, sowie einer dankenden oder anspornenden Zeile für jeden von uns. In diesem Moment war ich ernsthaft zwischen Freude und Trauer hin und hergerissen.



Das sind die kleinen Geschenke, welche Shu und ich bekommen haben. Ich halte ein kleines Kissen aus Binsengras (für Tatamimatten verwendet) und ein fuurin (Windglöckchen).

Als es draußen dunkelte, machten wir uns auf dem Weg zum Arakawa und hörten schon von weitem, wie das Feuerwerk losdonnerte. In der Angst mein erstes Feuerwerk in Japan verpassen zu können, beschleunigte sich meine Schrittzahl. Jedoch liefen die anderen sorglos und gemütlich weiter, denn das Feuerwerk würde eh nicht so schnell aufhören. Ich war halt noch nicht gewohnt, dass die Feuerwerke hier oftmals mehr als eine Stunde andauern und man daher nicht hetzen muss.
Am Arakawa angekommen suchten wir uns eine kleine Niesche zwischen den andern Leuten und sahen dem Farbenreigen zu.




Das Feuerwerk dauerte gut eineinhalb Stunden und war von unserem Standpunkt aus gut zu sehen. Mir gefiel das Panorama mit der Schnellstraße und der Skyline.


Nachdem alles abgefackelt wurde und auch der letzte Funken verglüht war, machte sich wahrscheinlich halb Tokyo auf dem Nachhauseweg. Wir warteten eine Weile und folgten dann dem schwächer werdenden Menschenstrom zum Bahnhof. Dort verabschiedeten wir uns noch alle voneinander und trennten uns dann nacheinander in der Bahn auf dem Weg nach Hause.

An diesem Tag haben wir uns alle wahrscheinlich das letzte Mal treffen können. Für längere Zeit.


Aufbruchsstimmung im DK House

Seit dem 29. Juli (Fr.) begannen bei vielen Bewohnern des DK House die Heimkehrvorbereitungen. Hätte ich meinen Vertrag nicht verlängert, wäre ich in dieser Zeit ebenfalls sehr beschäftigt gewesen.

Fast jeder machte sauber, entsorgte seinen Müll und hinterließ nicht verbrauchtes Essen in der Küche als "Take Free". Nun liegt ein riesiger "Kadaver" an Gewürzen, Soßen, Puddings, Eiern, Zwiebeln und noch vieles vieles mehr in der Küche und wartet darauf von den übrigen Bewohnern zersetzt zu werden. Aber wer braucht schon geschätzte zwei Liter Tabasco oder 30 Scheiben Toastbrot?

Etwas Brauchbares konnte man auch in der Box ergattern, welche im Eingangsbereich des DK herumstand. Kurzfristig entwickelte sich die sogenannte "Take-Free" Box zur "Take-Free" Zone, als scheinbar 80 Prozent des Wohnheims seine Klamotten, Shampoos, Bücher und Kissen dort ablud. Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber stellt euch am besten einen Stand auf einem Flohmarkt vor, auf dem man fast alles bekommen kann, was das Herz begehrt. Sogar Fernseher und Reiskocher.
Auch ich habe ein bisschen herumgesucht und bin nun für den Rest meines Aufenthaltes mit Shampoo eingedeckt. Von den Zahnbürsten habe ich jedoch etwas Abstand gehalten. Ich habe auch ein Buch gefunden, welches ich im ersten Semester in der Sophia-Uni benutzen musste. Damals habe ich es mir von einer Freundin ausgeliehen und musste es zurückgeben. Nun liegt ein anderes "Free" in meinem Zimmer (samt Hörbeispiel-CD).

So gut dieser Massenauszug auch sein mag, es gibt ebenfalls schlechte Seiten: Nachdem alle ausgezogen waren (größtenteils Amerikaner) war es totenstill im DK. Für einen Tag traf ich kaum auf andere Personen und auch in der Lounge war es ungewohnt still. Auch war der Abschied von Sven, Tina und Marlene und den anderen Gesichtern, an welche man sich hier gewöhnt hat, sehr schwer.
Nun brach auch die Zeit an, vor der mich damals Virgine (Freundin aus Frankreich; lebte auch im DK) warnte: Die Franzosen kommen! Und tatsächlich: Insgesamt trafen in den letzten Tagen an die 30-40 Franzosen hier ein. Am 01. August kamen 25 von ihnen, sodass ich sogar dem Wohnheimmanagement beim Einweisen aushelfen musste. Leider scheint es vielen Franzosen schwer zu fallen die Englische Sprache zu verstehen, sodass es wiederum mir schwer fiel mit ihnen zu kommunizieren. Mit einigen von ihnen komme ich aber auch recht gut klar und habe schon interessante Unterhaltungen geführt.


Soweit von mir

...

Das war nun ein wirklich langer Beitrag und ich entschuldige mich für die Länge, aber wenn ich noch einen Tag gewartet hätte, dann wäre wahrscheinlich noch mehr dazu gekommen.

Mal schaun', was sonst noch so kommen wird.


Donnerstag, 29. Juli 2010

Naschkatzen in Shibuya

Kaum haben die Ferien begonnen, schon stapeln sich bei mir die Berichte...

Zuerst habe ich einen unglaublich süßen Geheimtipp für alle Naschkatzen und -kater, welche gerne in Shibuya nach Herzenslust Süßkram schlemmen wollen. Eigentlich kam die Idee von Shu, welche am 27. Juli (Di.) für ihren Geburtstag mich und noch viele andere zum Nachfeiern ins "Sweets Paradise" in Shibuya eingeladen hatte. Gegen 18 Uhr traf sich also eine Gruppe von 10 Leuten vor der Polizeibox in Shibuya und machte sich zum besagten Ort auf.

Shu hat geladen und wir sind gekommen. Wir waren eine illustre Gruppe von neun Ausländern und einer Japanerin. Sechs von uns waren übrigens von der Halle-Uni.

Im Sweets Paradise hatten wir für eineinhalb Stunden ein "all-you-can-eat" Buffet und konnten demzufolge schlemmen, bis die Knöpfe platzten. Es gab neben herzhaften Sachen wie Pasta- und Reisgerichte auch allerlei Sorten Kuchen, Torten, Pudding, Soft- und Wassereis, Limo, Kakao, Obstsalate, Popkorn, Schokolade und vieles mehr.



Diese Leckereien hier sind nur ein Bruchteil des ganzen Buffets. Jedes Stück war so lecker, dass es mir schwer fällt einen Favoriten zu wählen, aber der Omuraisu (linkes Bild) und der Bananenkuchen kommen mit unter die ersten Plätze.

Nachdem die Zeit abgelaufen war, verließen wir mit einer leichten Zuckerüberdosis das Lokal und knipsten noch fix ein paar Purikura in einer nahegelegenen Spielhalle. Leider hatten wir einen Automaten erwischt, welcher einen (unfreiwillig) "verschönert". Daher sieht das Resultat etwas seltsam aus...

Achtung Glubschaugen!

Danach verabschiedeten sich alle vor dem Bahnhof und gingen wieder nach Hause. Für einige von uns war es das wahrscheinlich letzte Mal, dass wir uns in Japan getroffen haben. Dennoch sieht man sich ja irgendwann mal wieder oder hat zumindest die Kontaktdaten ausgetauscht.



Soweit von mir.


Samstag, 8. Mai 2010

Goldene Zeiten - Golden Week und deutsche Wurst

Leider habe ich nicht im Lotto gewonnen. Daher sind die Zeiten doch nicht so golden gewesen, wie es der Titel vermuten lässt. Jedoch waren die freien Tage am Anfang der Woche und der dazugehörige Sonnenschein mit 25°C mehr als goldig.

In der Zeit vom
29. April (Do.) bis 05. Mai (Mi.) konnte der durchschnittliche Japaner mit Hilfe von vier Feiertagen, einem Wochenende und einem Brückentag eine ganze Woche frei nehmen und herumreisen. Viele nutzen auch die Gelegenheit wieder in ihre ursprüngliche Heimat (jikka) zu fahren und zusammen mit der Familie zu sein. Da ca. 30% der Japaner in Tokyo leben, kann es zu den Rückreisezeiten zu kilometerlangen Staus auf den Straßen in Richtung Tokyo kommen, über welche dann auch die japanischen Medien berichten. Laut dem damaligen Verkehrsbericht von TV Asahi konnten einige der Staus (jûtai) für die "Rückreise-Rushhour" nach Toyko bis zu 45 Kilometer lang werden.

Die oben erwähnten Feiertage sind der Geburtstag des Shôwa-Tennô am 29. April, der Verfassungsgedenktag (
kenpô kinenbi) am 03. Mai, der Tag des Grünen (midori no hi) am 04. Mai, sowie der Kindertag (kodomo no hi) am 05. Mai. Ursprünglich war der Tag der Umwelt am 29. April; musste aber 2007 wegen dem Shôwa-Tennô umziehen und bekam gleich noch einen neuen Namen dazu.
Am interessantesten finde ich persönlich den Kindertag, welcher eigentlich nur für Jungen ist, und an welchem in einigen Gärten Karpfenfahnen (
koinobori) aufgehängt werden.

Die Koifahnen symbolisieren die Mitglieder der Familie. Von groß nach klein stehen sie für den Vater, die Mutter und dann die Kinder. Diese Familie hat also zwei Kinder.

Tja... Ich habe in meiner Freizeit größtenteils einen Husten auskuriert, welcher zurzeit im Wohnheim die Runde macht. Somit konnte ich nicht am Sonntag zum Strand in Chiba (Nami und Tina sind aber dahin; vielleicht kann man was in deren Blogs lesen). Das Wasser schien nach deutschen Zeugenaussagen aber schon etwas warm zu sein.

Am
Montag (03. Mai) habe ich mich etwas besser gefühlt und wollte mir mal den "Würstlmarkt" in Tokyo Midtown (Roppongi) ansehen. Ich wurde ursprünglich von einigen Leuten des Deutsch-Gasshuku eingeladen, hatte aber noch nicht richtig zusagen können. Spontan machte ich mich also dorthin auf und fand sie auch nach einigem Herumlaufen. Man kaufte sich überteuerte deutsche Spezereien und schwatzte bei 27°C in der Sonne. Ich habe mir leichten Sonnenbrand auf der Nase geholt.

Der Park in Tokyo Midtown mutierte spontan zu einer riesigen Picknickwiese, auf der sich die Japaner reihenweise Sonnenbrand holen konnten. Nicht auf dem Foto zu sehen ist eine Event-Fläche, auf der man verschiedene Rekorde brechen konnte und ein überfülltes "Bierzelt".

Bretzn und Würstl. Wie es sich für echte deutsche Importware gehört, musste man für ein paar Würstchen oder Bretzeln tief in die Tasche greifen. Für die in den beiden oberen Bildern dargestellten Spezereien musste man insgesamt 3400 Yen (ca. 30 Euro) bezahlen.

Die Meute des Tages. Im Hintergrund sieht man übrigens eine ca. 40 Meter lange Schlange von Bier und Wursthungrigen Japanern. Das Bier war schon am frühen Nachmittag ausverkauft gewesen, sodass man wohl notgedrungen auf Wein umsteigen musste.

Am
Samstag (08. Mai) war ein Treffen aller deutschen Studenten der Halle-Universität geplant, welche zurzeit an einer Universität in Tokyo studieren (Keio, Senshu, Sophia, oder Waseda). Insgesamt brachte es die Meute auf immerhin stattliche 12 Studenten, welche es sich in einem indischen Restaurant namens "Tom Boy 106" in Shibuya schmecken ließen.


Rundherum: Links die Meute des Tages im Kreis und rechts das Schild des indischen Restaurants.

Huhn und Curry: Es war schon im Voraus ein festgelegtes Menü bestellt worden und "nomi-houdai" (all you can trink) gab es auch. Das Essen war meiner Meinung nach typisch indisch. Also mit viel Curry und Schärfe.

Nachdem wir das Lokal wieder verlassen mussten, trennten sich wieder die Wege und einige machten sich noch zum Karaoke oder gingen bzw. fuhren wieder nach Hause.


Soweit von mir und meiner goldenen Woche.


Samstag, 1. Mai 2010

Im Osten nichts neues... fast nichts

Allzu viel gibt es von den Erlebnissen der vergangenen Woche nicht so viel zu erzählen. Ein bisschen erlebt wurde aber dennoch, was ich der interessierten Leserschaft mitteilen würde. Die uninteressierten können es auch machen.

Zum einen war am Abend des 24. April (Sa.) ein Treffen in Shibuya mit einigen Teilnehmern des Deutsch-Gasshukus, welches Anfang März in Toi auf Izu stattfand, geplant. Es sollte in ein italienisches Restaurant gehen. Bevor ich aufbrechen wollte hab ich noch von Shu, welche Nami im Wohnheim besucht hatte, die Videos vom Gasshuku im Februar 2009 bekommen. Die haben wir natürlich auch zu dritt gleich angeschaut.

Danach ging es zusammen mit Shu zum Treffpunkt in Shibuya.

Dieses Mal musste die Meute des Tages im Restaurant an zwei Tischen sitzen. Daher zwei Bilder. Auch wenn es so aussieht - es waren aber keine Zwillinge anwesend.

Salat und (Geburtstags-)Kuchen waren nicht die einzigen Speisen. Pasta und Co. waren nur leider etwas kamerascheu.

Nachdem wir wie die Mafia gespeist haben, rief man zum nijikai aus. Im Klartext wollte man das Trinken in eine andere Kneipe verlagern. Da es aber schon spät war, und ich wegen meines Sub-Manager-Jobs im Wohnheim vor Mitternacht wieder im selbigen sein musste, um die Küche zuzuschließen, verabschiedete ich micht von der Gruppe und fuhr wieder nach Hause. War dennoch ein netter Abend mit alten Gesichtern.

Tja... In der Woche war wieder Uni angesagt. Da mein Unterricht immer in der ersten und vierten Stunde ist, habe ich dazwischen immer etwas Zeit, um zu lernen und mit den anderen in der Mensa zu essen. Da ich ja neuerdings auch im Comiczirkel bin, kann man mich des öfteren nun auch im Zirkelzimmer finden. Je nachdem, wann man dort ist, kann man die unterschiedlichsten Leute dort vorfinden. Jedoch kann der Raum schon bei einer Mindestzahl von 7 Personen als "überfüllt" bezeichnet werden. Also sehr klein.
Genutzt wird der Raum hauptsächlich zum Schwatzen, Mangalesen (die haben da ein riesiges Regal), Zeichen und zum (Video-)Spiele spielen. Letzteres war aber erst wieder am Freitag (30. April) möglich, weil ja ein neuer Monitor angeschafft werden musste. Hab auch mitgedaddelt.


Soweit von meiner Woche.

Übrigens hat seit Donnerstag (29. April) die sogenannte "golden Week" angefangen. In dieser Zeit sind so viele Feiertage aneinander gereiht, dass man mit Wochenende und einem Brückentag eine ganze Woche frei haben kann. Aber mehr darüber vielleicht im nächsten Beitrag.